Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich:

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen und den gesamten Geschäftsverkehr zwischen der Kundin/dem Kunden, folgend Auftraggeber* genannt, und der Auftragnehmerin Barbara Dier, folgend Auftragnehmerin genannt.

2. Auftragserteilung:

Der Auftrag gilt als angenommen, wenn die Auftragnehmerin die Auftragsannahme bestätigt. Die Bestätigung kann formlos erfolgen.

Die Auftraggeberin darf Anfragen ohne Angabe von Gründen ablehnen.

Bei Auftragserteilung teilt der Auftraggeber der Auftragnehmerin seinen vollständigen Namen und die Anschrift mit. Mit der Auftragserteilung stimmt der Auftraggeber den AGB zu.

3. Leistungsumfang:

Die Auftragnehmerin bietet die Überarbeitung von Texten an. Dabei wird zwischen Korrektorat, Lektorat, Manuskript-Feedback und studentischem Lektorat unterschieden.

Korrektorat:

Das Korrektorat umfasst die Verbesserung von Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Darüber hinaus werden Schreibweisen vereinheitlicht, überflüssige Leerzeichen gelöscht und auf die korrekte Verwendung von Binde- und Gedankenstrich geachtet.

Der Auftraggeber erkennt ausdrücklich an, dass auch nach dem Korrektorat Fehler im Text verbleiben können. Insbesondere eine hohe Fehlermenge im Ausgangstext (z. B. durchschnittlich mehr als zehn Fehler pro Normseite) und ein hoher Zeitdruck seitens des Auftraggebers können dazu führen, dass auch nach der Bearbeitung Fehler im Text verbleiben. Die Leistung gilt als erbracht, wenn mindestens 90 % aller Fehler gefunden wurden. Eine Garantie für völlige Fehlerfreiheit wird grundsätzlich ausgeschlossen.

Lektorat

Das Lektorat umfasst die Überarbeitung von Verständlichkeit, Ausdruck/Stil, Logik sowie Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Hierzu ist anzumerken, dass stilistische Überarbeitungen vom Sprachgefühl des jeweiligen Lektors abhängen und daher lediglich als Verbesserungsvorschläge anzusehen sind. Die Auftragnehmerin haftet nicht für stilistische Korrekturen. Der Schwerpunkt des Lektorats liegt auf der Verbesserung von Stil, Verständlichkeit und Logik, die Leistung gilt als erbracht, wenn 70 % aller orthografischen Fehler gefunden wurden.

Manuskript-Feedback

Ziel des Manuskript-Feedbacks ist es, Stärken und Schwächen des Manuskripts aufzuzeigen, sodass der Auftraggeber den Text selbst noch einmal gezielt überarbeiten kann. Dabei werden die Aspekte Aufbau, Spannung, Charaktere, Atmosphäre, Gesamtlogik des Plots und Sprache beurteilt. Eine detaillierte Umformulierung und Korrektur seitens der Auftragnehmerin erfolgt nicht. Auch hier ist anzumerken, dass die Bewertung von der persönlichen Meinung der Lektorin abhängt und daher subjektiv ist. Eine Haftung für diese Punkte wird daher ausgeschlossen.

Studentisches Lektorat

Das Lektorat für Studenten umfasst die Verbesserung von Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung, des Weiteren wird auf präzise Sprache und wissenschaftlichen Ausdruck geachtet. Da hier der Arbeitsaufwand erfahrungsgemäß sehr groß sein kann und oft unter Zeitdruck gearbeitet werden muss, gilt die Leistung als erbracht, wenn 60 % aller Fehler im Bereich Rechtschreibung/Grammatik/Zeichensetzung gefunden wurden. Obwohl es bei wissenschaftlichen Arbeiten deutlichere Richtlinien hinsichtlich Sprache/Ausdruck gibt, können auch hier die Richtlinien verschiedener Hochschulen und Fachbereiche voneinander abweichen. Daher sind auch hier stilistische Verbesserungen als Empfehlungen zu sehen und sollten nur dann übernommen werden, wenn sie nicht den Regeln der jeweiligen Hochschule, Fachrichtung oder den Vorgaben des Betreuers widersprechen. Für die Kontrolle der von der Auftragnehmerin durchgeführten Änderungen und die Einhaltung der jeweils vorgegebenen Richtlinien ist die Auftragnehmerin nicht verantwortlich.

Eine inhaltliche Kontrolle erfolgt grundsätzlich nicht.

4. Preise:

Die auf der Website angegebenen Preise gelten als Richtlinien für die Berechnung der tatsächlichen Preise. Die für den jeweiligen Auftrag voraussichtlich geltenden Preise werden dem Auftraggeber nach einem Probekorrektorat bzw. -lektorat mitgeteilt. Sie berechnen sich nach Leistung (Korrektorat/Lektorat/Manuskript-Feedback/Studentisches Lektorat) und Aufwand (Fehlermenge). Als Grundlage der Berechnung dient die Normseite. Eine Normseite umfasst 1500 Zeichen inklusive Leerzeichen.

Die Endpreise können von den aufgrund des Probekorrektorats bzw. -lektorats vereinbarten Preise deutlich abweichen, wenn sich der Korrekturaufwand des gesamten Dokuments erheblich von dem des Probekorrektorats/-lektorats unterscheidet. Die Auftragnehmerin teilt dies dem Auftraggeber rechtzeitig mit.

Aufgrund der Kleinunternehmerregelung wird gemäß § 19 Abs. 1 UStG keine Umsatzsteuer berechnet.

Gewährte Preise und Konditionen berechtigen nicht zu der Annahme, dass diese auch in Zukunft unbestätigt gelten.

5. Lieferung und Lieferzeitpunkt

Lieferzeit und Lieferzeitpunkt werden individuell mit dem Auftraggeber vereinbart. Die Lieferung erfolgt, sofern wenn nicht anders vereinbart, in elektronischer Form durch E-Mail-Versand.

Sofern nicht anders vereinbart, arbeitet die Auftragnehmerin mit dem Änderungen-nachverfolgen-Modus, sodass der Auftraggeber die von ihr vorgenommenen Änderungen überprüfen kann.  Andere Arbeitsweisen werden individuell abgesprochen und kalkuliert.

6. Zahlung

Der Rechnungsbetrag ist, sofern nicht anders angegeben, innerhalb von 14 Tagen auf das auf dem Rechnungsschreiben angegebene Konto zu überweisen.

Die Auftragnehmerin ist grundsätzlich berechtigt, eine angemessene Vorauszahlung oder Teilzahlungen zu verlangen.

Verzugszinsen: Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozent über dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Basiszinssatz p. a. in Anrechnung gebracht.

Bei Nichteinhaltung der zwischen Auftraggeber und Auftragnehmerin vereinbarten Zahlungsbedingungen ist die Auftragnehmerin berechtigt, die Arbeit an den bei ihr liegenden Aufträgen so lange einzustellen, bis der Auftraggeber seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt. Durch die Einstellung der Arbeit erwachsen dem Auftraggeber keinerlei Rechtsansprüche.

7. Rücktritt und Widerruf

Rücktritt seitens des Auftraggebers:

Tritt der Auftraggeber vom Auftrag zurück, wird bereits geleistete Arbeit in Rechnung gestellt.

Bei kurzfristigem Rücktritt des Auftraggebers, bevor die Arbeit seitens der Arbeitnehmerin begonnen wurde, behält sich die Auftragnehmerin vor, den Auftrag ganz oder teilweise in Rechnung zu stellen bzw. die Anzahlung einzubehalten.

Rücktritt seitens der Auftragnehmerin:

Tritt die Auftragnehmerin vom Auftrag zurück, ohne die Leistung erbracht zu haben, wird bereits bezahltes Honorar dem Auftraggeber in voller Höhe zurückerstattet. Wurde die Leistung teilweise erbracht, wird sie anteilig in Rechnung gestellt.

8. Reklamation und Rückerstattung

Der Auftraggeber ist verpflichtet, die von der Auftragnehmerin vorgenommenen Änderungen zu überprüfen.

Übersteigt die im Text verbliebene Fehlermenge das in 3 beschriebene Maß, so hat der Auftraggeber die Fehler unter hinreichend genauer Benennung umgehend, spätestens jedoch innerhalb von zehn Tagen, schriftlich gegenüber der Auftragnehmerin zu reklamieren. Die Frist beginnt mit Ablauf des Tages, an dem der korrigierte Text an den Auftraggeber versandt wurde. Ein reines Übermitteln des Textes vonseiten des Auftraggebers mit dem Hinweis, es fänden sich dort noch Fehler, ist als Einwand nicht hinreichend. Stattdessen hat der Auftraggeber die im Text verbliebenen Fehler (Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik) zu markieren, sodass die Berechtigung des Einwandes und die im Text verbliebene Fehlermenge von der Auftragnehmerin nachvollzogen werden können.

Bei berechtigten Beanstandungen ist der Auftragnehmerin eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen. Wenn diese Nachbesserung nicht erbracht werden kann, besteht der Anspruch auf eine anteilige Minderung des vereinbarten Honorars.

9. Haftung:

Für die inhaltliche Richtigkeit sowie rechtliche Zulässigkeit der zu korrigierenden Texte übernimmt die Auftragnehmerin keinerlei Haftung. Die Auftragnehmerin haftet nicht für nicht bestandene Prüfungen oder schlechte Noten.

Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für die mit der Lieferung verbundenen Gefahren. Eine Haftung für Schäden aufgrund elektronischer Viren wird ebenfalls ausdrücklich ausgeschlossen.

Die Auftragnehmerin haftet nicht für höhere Gewalt. Als höhere Gewalt gilt der Eintritt unvorhersehbarer Hindernisse, die nachweislich die Möglichkeit der Auftragnehmerin, den Auftrag vereinbarungsgemäß zu erledigen, entscheidend beeinträchtigen.

10. Datenschutz und Vertraulichkeit

Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, alle Dokumente des Auftraggebers sowie den Geschäftsverkehr vertraulich zu behandeln und weder die Dokumente selbst noch deren Inhalt/Teile des Inhalts ohne vorherige Zustimmung des Auftraggebers an Dritte weiterzugeben.

Die Auftragnehmerin erhebt nur die für die Auftragserteilung notwendigen Daten des Auftraggebers. Diese werden nur zum internen Gebrauch gespeichert und nicht ohne vorherige Zustimmung des Auftraggebers an Dritte weitergegeben. Die Auftragnehmerin haftet jedoch nicht für Daten des Auftraggebers, die sich Dritte durch widerrechtliche Handlungen angeeignet haben.

Sofern vom Auftraggeber nicht ausdrücklich anders gewünscht, ist die Auftragnehmerin berechtigt, den Auftraggeber als Referenz zu nennen. Wünscht der Auftraggeber keine Nennung, so hat er dies schriftlich mitzuteilen.

11. Schlussbestimmungen:

Die Auftragnehmerin behält sich vor, ihre Geschäftsbedingungen jederzeit zu verändern, anzupassen oder zu erweitern.

12. Salvatorische Klausel:

Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, anstelle einer unwirksamen Bestimmung eine dieser Bestimmung möglichst nahekommende, wirksame Regelung zu finden.

Stand: 12.06.2020

*Die gewählte männliche Form bezieht gleichermaßen weibliche oder diverse Personen ein. Auf konsequente Doppelbezeichnung wurde aufgrund besserer Lesbarkeit verzichtet.